Das Wort Fossil stammt aus dem lateinischen und bedeutet "ausgraben".
Fossilien sind versteinerte Überreste von Pflanzen und Tieren. Wenn ein Tier stirbt können seine Fußabdrücke, sein Kopf oder die Beine, manchmal der ganze Körper und selbst die Ausscheidungen im Gestein erhalten bleiben. Um zu einem Fossil zu werden, muss das Tier sehr bald nach seinem Tod von Sediment bedeckt werden. Unter Sediment versteht man Erde oder Gestein, das im Laufe von Millionen von Jahren durch Wasser, Wind oder Eis an bestimmten Stellen abgelagert wird und dort dicke Schichten bildet.
Doch warum finden wir heute noch Dinosaurier-Fossilien? Dies wird in der nachfolgenden 3D-Animation genauer erklärt.
3D ANIMIERTE ENTSTEHUNG VON FOSSILIEN
Stegosaurus
Skelett.
Das Skelett wird von Sediment bedeckt.
Es bilden sich mit der Zeit weitere Sedimentschichten.
Natürlich wird nicht das ganze tote Tier von Sediment bedeckt. Das Fleisch verrottet oder wird von Aasfressern gefressen. Nur widerstandsfähigere Teile des Körpers, also Knochen oder Zähne, bleiben zunächst erhalten. Sobald diese Überreste von Sediment bedeckt sind, werden sie von Mineralien, festen anorganischen Stoffen, durchdrungen und haltbar gemacht. Sie werden im wahrsten Sinne des Wortes zuStein.
Das Skelett ist nun von ganz vielen Sedimentschichten bedeckt.
Mineralien aus dem Sediment imprägnieren und konservieren
das Skelett.
In Jahrmillionen bildeten sich dann die versteinerten Überreste von Stegosaurus.
Mit der Zeit können Wind und Regen die Erdschichten abtragen und das Skelett kommt wieder zum Vorschein.
Die Wissenschaft kann nicht nur zeigen, wie sich die Tierarten im Laufe von Millionen von Jahren verändert haben, indem z. B. ein fossiles Urpferd mit einem heute lebenden Pferd verglichen wird. Die Paläontologie kann auch dazu beitragen, die Vergangenheit der Erde selbst zu erhellen.